Kathodischer Korrosionsschutz (KKS) von Stahlbetonbauwerken (Kongress | Ostfildern)

Kathodischer Korrosionsschutz (KKS) von Stahlbetonbauwerken (Kongress | Ostfildern)

Schäden an Stahlbetonbauwerken und deren Instandsetzung infolge von Bewehrungskorrosion erzeugen weltweit jedes Jahr erhebliche Kosten. Insbesondere chloridinduzierte Korrosion kann ernsthafte Querschnittsverluste an der Bewehrung mit standsicherheitsrelevanten Folgen verursachen. Die Schutz- und Instandsetzungsmaßnahmen sind in nationalen und internationalen Normen sowie Richtlinien geregelt, denen grundlegende Prinzipien zur Wiederherstellung des Korrosionsschutzes der Bewehrung zugrunde liegen.

Aktuell regelt die Richtlinie „Schutz und Instandsetzung von Betonbauteilen“ des Deutschen Ausschusses für Stahlbeton e.V. diese Maßnahmen, und die Technischen Regeln des DIBt zur Instandhaltung von Betonbauwerken sind als Entwurf veröffentlicht. Offen ist, welche Regelung zukünftig in Deutschland gültig sein wird.

Bei der Instandsetzung chloridinduzierter Korrosionsschäden, insbesondere an Verkehrsbauwerken, erfordern konventionelle Maßnahmen häufig einen Betonabtrag in großem Umfang. Damit stellen sie einen erheblichen Eingriff in die Konstruktion der betroffenen Objekte dar. Bei entsprechenden Randbedingungen ist der in der DIN EN ISO 12696 geregelte Kathodische Korrosionsschutz (KKS) eine wirtschaftliche Alternative zur Instandsetzung korrosionsgefährdeter bzw. -geschädigter Bauteile.

KKS wird bereits seit etwa 30 Jahren mit Erfolg bei der Instandsetzung von Meeresbauwerken, Brücken, Parkhäusern und Tunneln weltweit eingesetzt. In Europa gibt es insbesondere in den skandinavischen Ländern, der Schweiz, Deutschland, Österreich, aber auch in England, den Niederlanden und Italien zahlreiche Beispiele für wirtschaftlich und technisch sinnvolle Instandsetzungsmaßnahmen an Verkehrsbauwerken.

Das Symposium „Kathodischer Korrosionsschutz (KKS) von Stahlbetonbauwerken“ präsentiert den aktuellen Stand der Wissenschaft und Technik, neueste Entwicklungen und Trends. Es fördert den persönlichen Erfahrungsaustausch über dieses elektrochemische Instandsetzungsprinzip.

Die Ist-Zustandserhebung, und dabei insbesondere der Einsatz zerstörungsfreier Prüftechniken, ist ein wesentlicher Teil bei der Vorbereitung der Instandsetzung von Stahlbetonbauwerken mittels KKS. Ebenso sollten die statischen Gegebenheiten und Lastreserven bekannt sein. Deshalb widmet die diesjährige Fachtagung den ersten Tag der Ist-Zustandserfassung und geht am zweiten Tag auf den KKS ein.

Ziel der Weiterbildung

Die jährliche Fachtagung mit begleitender Ausstellung vermittelt Grundlagen, Praxis und Anwendungen des KKS sowie Methoden der Ist-Zustandserfassung. Namhafte Referenten stellen Ergebnisse aus Wissenschaft und Forschung vor und berichten über interessante Praxisbeispiele.

HINWEIS

Zum Ausklang des ersten Tages laden wir Sie zu einem lockeren Abendempfang im weiträumigen Foyer der TAE ein. So haben Sie die Möglichkeit, die Fachgespräche des Tages fortzusetzen, neue Kontakte zu knüpfen und Ideen auszutauschen – natürlich unter Einhaltung der coronabedingten Hygiene- und Abstandsregeln.

Die Veranstaltung ist von der fkks cert gmbh als geeignete Weiterbildungsmaßnahme im Hinblick auf eine Zertifizierung nach DIN EN ISO 15257:2017 anerkannt.

Sie erhalten Qualität

Das Qualitätsmanagementsystem der Technischen Akademie Esslingen ist nach DIN EN ISO 9001 und AZAV zertifiziert.

Eventdatum: 11.11.21 – 12.11.21

Eventort: Ostfildern

Firmenkontakt und Herausgeber der Eventbeschreibung:

TAE – Technische Akademie Esslingen e.V.
An der Akademie 5
73760 Ostfildern
Telefon: +49 (711) 34008-0
Telefax: +49 (711) 34008-27
http://www.tae.de

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